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WIR. /Klosterbühne.

 

Seit 1983 besteht die Klosterbühne Wennigsen als Gruppe der Kirchengemeinde. WIR sind ein offenes Angebot für alle, die Lust und Interesse am Theater haben. Gemeinschaftlich und Gemeinschaft stiftend, sowohl aktiv spielend auf der Bühne wie auch unterstützend dahinter.

Unsere Inszenierungen beschäftigen sich mit gesellschaftlich relevanten Themen, die uns als Mitglieder einer lebendigen Gemeinschaft berühren.

Wir möchten damit neben Zustimmung und Anerkennung vor allem auch kontroverse und kritische Auseinandersetzung erreichen.

Die Spielorte Klostersaal, Klosterkirche und Friedhofskapelle sind für „Theater“ eher speziell und absolut nicht gewöhnlich, aber zugleich im Alltag vieler Menschen Lebensmittelpunkte und Anlaufzentren in der Gemeinde.

WIR. /Werkstatttheater.

 

WIR sind Eins! /Aber das neue Label WERKSTATTTHEATER ist auch die Konsequenz, der logische weitere Schritt einer spannenden Entwicklung. Wir experimentieren nicht nur mit ungewohnten Spielorten, wir entdecken und erschließen eine für die Klosterbühne bisher neue Theaterform: Das Erzähltheater!

„Ich kann jeden leeren Raum nehmen und ihn eine nackte Bühne nennen. Ein Mann geht durch den Raum, während ihm ein anderer zusieht; das ist alles, was zur Theaterhandlung notwendig ist.“ (Peter Brook)

Wir wollen uns ausprobieren. Neue Formen, ungewöhnliche Orte, eigene Bearbeitungen entwickeln. Wir denken neu, anders, wir erlauben uns Experimente und Irrtümer. Wir begeben uns gemeinsam mit unserem Publikum neugierig auf eine Reise…

Mehr Historisches...

Die Klosterbühne Wennigsen besteht seit dem 1. Februar 1983.

Sie wurde von dem ehemaligen Pastor der Wennigser Kirchengemeinde, Burkhard Gums, und einem interessierten Kreis von Gemeindegliedern ins Leben gerufen.

Burkhard Gums und seine Ehefrau Irmgard leiteten die Bühne gemeinsam, wobei die Regie maßgeblich in seinen Händen lag. Zum 30-jährigen Jubiläum 2013 hat sich Burkhard Gums mit dem Stück „Hotel zu den zwei Welten“ von Eric-Emanuel Schmitt von dieser Aufgabe verabschiedet und sich gemeinsam mit seiner Ehefrau aus der Arbeit für die Klosterbühne zurückgezogen.

Seither teilen sich die organisatorischen Leitungs- und Lenkungstätigkeiten mehrere Ensemblemitglieder, die dies als Gemeinschaftsaufgabe wahrnehmen und verstanden wissen wollen. Die künstlerische Leitung und Inszenierungen übernahmen zwischenzeitlich u.a. Susanne Theis sowie Ernst-Richard Köper.

Die Klosterbühne Wennigsen hat sich in den vielen Jahren ihres Bestehens den Ruf erworben, Amateurtheater auf höchstem Niveau zu bieten, sie ist inzwischen mit ihren Inszenierungen weit über die Grenzen Wennigsens hinaus bekannt.

Was bisher geschah...

2019: Auerhaus (nach Bov Bjerg)

2019: Der Gott des Gemetzels (Yasmina Reza)

2019: Willkommen zu Hause: John ist stabil (Produktion Klosterbühne)

2018: Der Gott des Gemetzels (Yasmina Reza)

2018: Jenseits des Horizonts (Eugene O’Neill)

2017: Hans im Glück (Bertold Brecht)

2016: Nora oder ein Puppenheim (Henrik Ibsen)

2015: Der jüngste Tag (Ödön von Horvath)

2014: Der Revisor  (Nikolai Gogol)

2013: Das Hotel zu den zwei Welten (Eric-Emmanuel Schmitt)

2012: Die Nacht von Valognes (Eric-Emmanuel Schmitt)

2011: Das Orchester (Jean Anouilh)

2010: Elisabeth bin ich genannt (Burkhard Gums)

2009: Die gelehrten Frauen (Molière)

2008: Frauenköpfe (Burkhard Gums)
Historienspiel über die Reformation im Calenberger Land sowie die Person der Herzogin Elisabeth anlässlich des 450. Todestags

2007: Bernarda Albas Haus (Federico Garcia Lorca)

2006: Die Irre von Chaillot (Jean Giraudoux)

2005: Das Gauklermärchen (Michael Ende)

2004: Jedermann (Hugo v. Hofmannsthal)

2003: Geschlossene Gesellschaft (Jean-Paul Sartre)

2002: Sommernachtstraum (William Shakespeare)

2001: Anatevka (Stein/Bock/Harnick)

2000: Die Macht und die Herrlichkeit (Burkhard Gums)

1999: Der Geizige (Molière)

1998: Pygmalion (George Bernhard Shaw)

1997: Der Kaiser von Amerika (George Bernhard Shaw)

1996: In Kummerow und anderswo
(Ehm Welk – für die Bühne bearbeitet von Burkhard Gums)

1995: Der trojanische Krieg findet nicht statt (Jean Giraudoux)

1994: Jeanne oder die Lerche (Jean Anouilh)

1993: „10 Jahre Klosterbühne Wennigsen“
Unsere kleine Stadt (Thornton Wilder)
Der eingebildete Kranke (Moliére)

1992: Der Besuch der alten Dame (Friedrich Dürrenmatt)

1991: Das lange Weihnachtsmal (Thornton Wilder)
Die Kleinbürgerhochzeit (Bert Brecht)

1990: Moral (Ludwig Thoma)

1989: Andorra (Max Frisch)

1988: Die Heiratsvermittlerin (Thornton Wilder)

1987: Major Barbara (George Bernard Shaw)

1986: Die deutschen Kleinstädter (August von Kotzebue)

1985: Hexenjagd (Arthur Miller)

1984: Unsere kleine Stadt (Thornton Wilder)

 

Ensemble.

Borchert, Bettina

Dobbertin, Jeanette

Fahrenbach, Anja

Fahrenbach, Thore

Gollubits, Werner

Heerhorst, Yorck

Hencke, Torbjörn

Lutter, Frederik

Martín, Leo

Mollnau, Marieke

Oetjens, Nele

Pritsch, Roman

Schiffer, Friedemann

Schulz-Helbach, Max

Seyfert, Dietmar

Strohe, Rosemarie von

Tribukait, Stefanie

Wessel, Levi

Wessel, Lotta

Zanini, Peter

Leitungsteam.  /Aufgabenverteilung.

Gesamtorganisation der Produktionen

Anja Fahrenbach     Ina Gärtner     Bettina Borchert

Künstlerische Leitung/Regie

Noa Wessel

Bühnenbau

Stefanie Tribukait     Ensemble

Technik

Ahmad Tamim     Ensemble

Maske

Susanne Manz

Kostüme

Anja Fahrenbach     Dörthe Oetjens

Fundus

Susanne Manz     Rosemarie v. Strohe     Jeanette Dobbertin

Requisiten

Stefanie Tribukait

Inspizienz

Helmut Sinsel

Film/Fotografie

Thore Fahrenbach     Levi Wessel

Stefanie Tribukait      Yorck Heerhorst

Homepage

Yorck Heerhorst

Programmheft

Bettina Borchert

Plakatentwurf

Stefanie Rogge     Ensemble

Die Künstlerische Leitung

Noa S. Wessel ist Schauspielerin und Regisseurin und u.a. künstlerische Leiterin des Theater zwischen den Dörfern (TzdD) aus Bredenbeck.

Das TzdD ist ein professionelles Freies Theater mit einem Schwerpunkt auf Produktionen für Kinder und Jugendliche. Pro Jahr erarbeitet das Ensemble eine neue Inszenierung, die mit den übrigen Stücken des umfangreichen Repertoires bundesweit zu Gastspielen in Stadt- und Staatstheatern oder anderen Kulturveranstaltern reist.

Die Produktionen des kleinen Ensembles wurden in den vergangenen Jahren bereits mehrfach ausgezeichnet und preisgekrönt.

Seit 2015 stellt das TzdD (gefördert durch die Region Hannover) seine künstlerische Erfahrung Theatergruppen, Theaterinitiativen in Kursen und bei Projekten in der Region begleitend und beratend zur Verfügung. So wurden seither über 20 Projekte in der südlichen Region Hannovers von den professionellen Theatermacher*innen begleitet.

Archiv der abgespielten Stücke

Vom „Spielkreis Theater“ zur „Klosterbühne Wennigsen“: Eine Chronik…

Hier entsteht schrittweise der Archivbereich mit – soweit noch vorhanden – Text- und Bildmaterial der vergangenen Inszenierungen seit dem Gründungsjahr 1983. Blättern Sie in alten und neueren Programmheften…

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